Die Rolle von RAWA in Afghanistan beim Kampf für eine freie Gesellschaft

Interview mit Samia Walid, Aktivistin von RAWA (Revolutionäre Vereinigung der Frauen Afghanistans)

Kannst du uns etwas über die Geschichte und Mission von RAWA erzählen? Über die Bedingungen für afghanische Frauen zur Zeit der Gründung eurer Organisation? Was ist eure Rolle in der Gesellschaft? Wie organisiert ihr euch?

Die Revolutionäre Vereinigung der Frauen Afghanistans (Revolutionary Association of the Women of Afghanistan – RAWA), ist die älteste Frauenorganisation in Afghanistan, die für Freiheit, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Säkularismus kämpft. In jungem Alter bildete Meena Keshwar Kamal, die Gründerin von RAWA, diese Gruppe mithilfe anderer Universitätsstudentinnen 1977 in Kabul. 1987 wurde Meena im pakistanischen Quetta von Agenten der afghanischen Geheimpolizei KHAD (der Afghanistan-Abteilung des sowjetischen Geheimdienstes KGB) mithilfe einer blutrünstigen fundamentalistischen Bande Gulbuddin Hekmatyars ermordet, eines Warlords und ehemaligen Premierministers. Sie war erst dreißig Jahre alt. Was RAWA von anderen Vereinen unterscheidet, ist die Tatsache, dass wir eine politische Organisation sind. Als RAWA gegründet wurde, wurde Afghanistan von der pro­sowjetischen Satellitenregierung und später durch die russische Invasion unterdrückt. Meena war bewusst, dass der Kampf für Unabhängigkeit, Freiheit und Gerechtigkeit nicht vom Kampf für Frauenrechte getrennt werden kann. Seit Meenas Märtyrertod kämpft RAWA bis heute gegen afghanische islamische Fundamentalisten und deren internationale Unterstützer.

RAWA arbeitet in den meisten Teilen Afghanistans noch immer heimlich und trifft dabei auf enorme Schwierigkeiten. Die dschihadistischen Anführer, Kriegsherren mit einer blutigen Vergangenheit voller schrecklicher Verbrechen, haben die Kontrolle über die momentane Regierung und über das Parlament, und sie haben ihre separaten Königreiche in den verschiedenen Teilen Afghanistans. Abdullah Abdullah, Regierungschef von Afghanistan, ist einer der dschihadistischen Führer, die der kriminellen Gang der Shura-e Nazar (Kontrollrat des Nordens) angehören. Dies schafft eine gefährliche Situation für uns, da diese feindseligen Banditen vor nichts zurückscheuen, um unsere Arbeit zu behindern und uns zu schaden. In anderen Teilen Afghanistans, in denen die Taliban an der Macht sind, ist RAWA mit derselben Unterdrückung konfrontiert. Alle unsere Mitglieder benutzen Pseudonyme zum Schutz und wir können mit unserer Arbeit nie an die Öffentlichkeit. Trotz dieser Hürden ist es für uns noch immer möglich, unsere politischen Aktivitäten in den meisten Teilen des Landes fortzusetzen, weil wir Kontakt zu Einheimischen haben und deren Hass gegen diese Verbrecher sich in Unterstützung für uns verwandelt.

Unsere politischen Aktivitäten umfassen die Veröffentlichung von Magazinen und Artikeln sowie die Mobilisierung von Frauen, damit sie Bewusstsein erlangen und sich unserem Widerstand anschließen. Wir sammeln und dokumentieren Informationen über die Morde, Vergewaltigungen, Plünderungen, Erpressungen und anderen Straftaten dieser Warlords in entfernten Teilen Afghanistans. Wir bieten Frauen Bildung (nicht nur Lesen und Schreiben, sondern auch soziales und politisches Bewusstsein über ihre Rechte und wie sie zu erlangen sind), erste Hilfe, den Aufbau von Waisenhäusern und gesundheitsbezogene Aktivitäten an.

Wie analysiert ihr das Patriarchat? Inwiefern ist es verbunden mit Staat, Imperialismus und Kapitalismus?

Das Patriarchat wird ständig von reaktionären feudalen, kapitalistischen und imperialistischen Regierungen überall auf der Welt unterstützt und genährt, hauptsächlich um die Rolle der Frau in der Gesellschaft und vor allem in der Politik auszulöschen. Regierungen jeglicher Art, und insbesondere feudale Regierungen wie Afghanistan, die an imperialistische Kolonisatoren geknüpft sind, sehen die Stärke und das Bewusstsein von Frauen als eine ernsthafte Bedrohung ihrer Macht und haben verschiedene Mittel benutzt, um deren Wachstum und Bewusstsein zu behindern. Solche Regierungen sind von Natur aus menschenfeindlich und können sich nur durch die Unterdrückung der Massen und von deren Kämpfen behaupten. Die Unterdrückung von Frauen ist ihr primäres Ziel. Indem sie feudalen Sexismus und feudale Kultur stärken, verweigern sie Frauen all ihre Rechte und behindern somit die Hälfte der Gesellschaft, um sicherzugehen, dass kein Kampf und kein Widerstand geleistet werden können. Diese Regierungen unternehmen nie Schritte zur Emanzipation der Frau. Im Gegenteil ziehen sie die Ketten um Frauen enger. Heute ist die Situation afghanischer Frauen gefährlicher als je zuvor. Die USA marschierten unter dem Vorwand der »Frauenrechte« in Afghanistan ein, doch das Einzige, was es den Frauen in den letzten achtzehn Jahren gebracht hat, war Gewalt, Mord, sexualisierte Gewalt, Suizid, Selbstverbrennung und anderes Unglück. Die USA haben die teuflischsten Feinde der afghanischen Frauen an die Macht gebracht, die islamischen Fundamentalisten, und begingen einen unverzeihlichen Verrat an unseren leidenden Frauen. Das ist seit vier Jahrzehnten ihre Taktik. Indem sie Dschihadisten, die Taliban und den IS nährten, die alle islamisch-fundamentalistische Elemente sind und nicht einfach mörderische Kriminelle – und zudem Sexisten –, haben die USA unsere Frauen praktisch unterdrückt.

Inwiefern verbindet ihr Frauenbefreiung mit dem Widerstand gegen Besatzung?

Wir sehen die Befreiung afghanischer Frauen in ihrer Befreiung von imperialistischen Kolonialisten, islamischen Fundamentalisten und der Marionettenregierung. Die Freiheit von Frauen ist direkt verbunden mit dem Widerstand und dem revolutionären Kampf der Frauen gegen den Hauptgrund ihres Leids und ihres Unglücks, nämlich die Besatzer und ihre einheimischen Lakaien. Wir glauben, dass Fundamentalisten und mörderische, korrupte Gruppen, die sich an Morden, Plünderungen und anderen Verbrechen beteiligen, keine Quelle der Unterstützung außer von ausländischen Mächten haben, ohne die sie nicht einen einzigen Tag überleben könnten. Indem wir das politische Bewusstsein von Frauen stärken und indem wir diese Leute als die Wurzel unseres Unglücks offenbaren, wollen wir Frauen in einem stabilen Kampf gegen jene organisieren, die ebenso schnell, wie sie von ihren fremden Meistern geschaffen wurden, wieder zerstört werden.

Die Rechte afghanischer Frauen wurden vor allem von den USA instrumentalisiert, um die Invasion Afghanistans zu rechtfertigen und zu legitimieren. Inwiefern erschweren solche Narrative euren Frauenaktivismus an der Basis?

Die USA sind Meister darin, die revolutionären und politischen Kämpfe der Völker, vor allem der Frauen, abzulenken. Außer dass sie die frauenfeindlichsten Glieder von Afghanistan unterstützen und sicherstellen, dass diese unantastbar bleiben, haben sie in den vergangenen achtzehn Jahren einen Strom gebildeter Frauen in die Regierung und andere Institutionen, in NGOs, in die Zivilgesellschaft und in Frauennetzwerke bewirkt. Das hat eine duale Funktion. Zum einen werden Frauen benutzt, um über die reale Situation afghanischer Frauen hinwegzutäuschen, und sie werden als Errungenschaft in ihrem Krieg präsentiert. Zweitens stellen sie dadurch, dass sie solche gebildeten Frauen auf ihre Seite ziehen, sicher, dass diese sich nicht dem revolutionären Kampf anschließen, und berauben die Frauenbewegung somit wertvoller Personen. Kürzlich traf sich eine Gruppe verräterischer, machthungriger Frauen vom »Women’s Network« mit Gulbuddin Hekmatyar als die »Repräsentantinnen« afghanischer Frauen. Gulbuddin ist einer der blutrünstigsten sexistischen Kriminellen und bekannt dafür, dass er in seiner Jugend Säure in die Gesichter von Frauen schüttete. Dennoch trafen diese Frauen ihn – für Ruhm, Macht und Geld, um seine sexistische Islamistische Partei reinzuwaschen. Frauen wie Fawzia Koofi, Habiba Sarabi, Sima Samar und andere sitzen im Gegenzug für Geld und Macht regelmäßig mit Dschihadisten und Taliban-Kriminellen zusammen, wobei sie sich hinterhältigerweise als die Vertreterinnen der unterdrückten Frauen Afghanistans ausgeben. Diese Frauen ignorieren die Auspeitschungen und Steinigungen von Frauen durch die Taliban und verweisen auf ihre »tollen« Programme für Frauen, die sich der Regierung anschließen! Diese Frauen stehen neben den herrschenden Mächten als Verräterinnen unseren leidenden Frauen gegenüber und haben keine Verbindungen oder Sympathien für Frauen Afghanistans.

Warum beschloss RAWA, in Afghanistan und in der Region zu bleiben, anstatt die Aktivitäten nach Europa oder in westliche Länder zu verlagern? Was haltet ihr von der zunehmenden »NGOisierung« in Afghanistan und anderen Ländern des globalen Südens, die von westlichen Institutionen gesponsert wird?

RAWA glaubt, sich nur mit dem Rückhalt der Massen in eine starke Bewegung verwandeln zu können, und das schaffen wir dadurch, dass wir in Afghanistan bleiben und arbeiten, auch wenn die Situation der Hölle gleicht. Menschen vertrauen nur solchen revolutionären Organisationen, die ihnen aktiv in ihrem Land und in der Praxis zur Seite stehen. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Organisationen, die ihre Wurzeln in Afghanistan gekappt haben und nach Europa und in andere Länder gezogen sind, auf schändliche Art zerfallen sind. Einer der Gründe dafür, dass RAWA so lange überlebt hat und ihren Widerstand fortsetzt, ist unsere Entscheidung, trotz der blutigen Situation in Afghanistan zu bleiben.

NGOs machen einen erheblichen Teil von dem aus, was dem Imperialismus in unserem Land Rückhalt gibt. »NGOisierung«, so glauben wir, ist fast genauso gefährlich wie die Bildung der Marionettenregierung in Afghanistan. NGOs, die in Afghanistan gegründet werden, kommen fast ausschließlich nur durch die finanzielle Unterstützung der USA und anderer westlicher Mächte zustande. Sie sind eine Brutstätte für die Rekrutierung von Jugendlichen, um die künftige Marionettenregierung zu bilden, die als moderne, demokratische Regierung erscheinen mag, deren Gehirne aber so gewaschen sind, dass sie noch loyalere Lakaien dieser Mächte abgeben. NGOs werden zudem benutzt, um jegliche Heimatliebe und jeglichen revolutionären Kampf aus den Köpfen unserer Jugend zu saugen, indem man ihnen ein hohes Gehalt und ein Leben im Ausland bietet. Es ist weithin bekannt, dass keine dieser NGOs den Menschen und Frauen dient, sondern bloß Parolen wie »Wiederaufbau« und »humanitäre Hilfe« ruft, um ihre eigentliche Funktion zu verdecken.

Über Jahrzehnte hinweg wurde Afghanistan von imperialistischen Mächten invadiert, geplündert, angegriffen und schwer beschädigt. Das betraf Frauen besonders. Obwohl RAWA zahlreiche Kampagnen geführt hat, um die systematische sexuelle Gewalt der Taliban der Gerechtigkeit zuzuführen, sehen wir, dass mit Unterstützung der USA viele sexistische, korrupte Personen in hohe politische Positionen aufgestiegen sind. Wie analysiert ihr sexuelle Gewalt im Krieg? Wie und mit wessen Hilfe wurde sexuelle Gewalt als Kriegsmittel in Afghanistan benutzt? Wie sieht Gerechtigkeit für afghanische Frauen aus eurer Perspektive aus?

Wie in fast jedem Konflikt in der Geschichte sind auch in Afghanistan Frauen und Kinder die Hauptziele bei kriegerischen Auseinandersetzungen. Sie sind die angreifbarsten Ziele fundamentalistischer Gruppen, die unsere Nation schon seit fast drei Jahrzehnten verwüsten. Vergewaltigung und andere Formen sexueller Gewalt wurden geläufig, nachdem die Dschihadisten – kreiert, genährt und unterstützt von den USA, Saudi-Arabien und Pakistan – nach der Niederlage der Sowjets 1992 an die Macht gekommen waren. Die ethnisch unterschiedlichen Gruppierungen dschihadistischer Warlords, angeführt von Gulbuddin Hekmatyar, Burhanuddin Rabbani, Abdul Rab Rasul Sayyaf, Karim Khalili, Ahmad Schah Masud und Abdul Raschid Dostum, plünderten und vergewaltigten die Menschen von Kabul, von Tür zu Tür. Frauen wurden verschleppt und in Kellern und leeren Gebäuden festgehalten, wiederholt vergewaltigt und gefoltert. Die meisten wurden anschließend umgebracht; ihre verstümmelten Körper wurden später gefunden, nachdem diese Banden gewisse Gebiete verlassen hatten. Die Berichte dieser Frauen sind alptraumhafte Horrorgeschichten.

Gerechtigkeit für Frauen kann nur mit der kompletten Abschaffung der momentanen Regierung, bestehend aus islamistischen Fundamentalisten und anderen US-nahen Verrätern, zustande kommen. Die Anführer der islamisch-fundamentalistischen Parteien, die in Kriegsverbrechen vor allem gegen Frauen involviert waren, müssen verklagt und bestraft werden. Erst wenn unsere Frauen das erreichen, können wir von Gerechtigkeit sprechen.

In von Kriegen betroffenen Ländern werden Frauen oft als Opfer dargestellt und im Krieg wie im Frieden zum Schweigen gebracht. Es scheint, als würden ihr Wille und ihre politischen Forderungen in allen Phasen des Konflikts hintangestellt werden, sogar bei Friedensarbeiten. In seltenen Situationen werden Frauen auf symbolische Art und Weise als weinende, hilflose Opfer essentialisiert, die nicht in der Lage sind, für sich selbst zu sprechen. Welche Rolle spielen afghanische Frauen für Frieden und Gerechtigkeit?

Für afghanische Frauen kann Frieden nur durch Gerechtigkeit erreicht werden und Gerechtigkeit nur durch die Befreiung Afghanistans von ausländischer Besatzung und islamischem Fundamentalismus. Die Entfernung dieser Verräter und Mörder aus Machtpositionen und ihre Bestrafung bedeuten Gerechtigkeit für die Frauen, die Frieden, Wohlstand und wahre Demokratie suchen. Das wiederum ist nur durch den organisierten Kampf bewusster Frauen erreichbar.

Die Friedensgespräche, die zwischen den USA, den Taliban und einigen bekannten afghanischen Persönlichkeiten, inklusive Frauen, stattfinden, sind Salz auf die Wunden von uns Frauen. Diese schwindlerischen Frauen, die behaupten, dass sie Frauen repräsentieren, sind deren größten Feinde, denn sie verhandeln mit den größten Frauenfeinden, um ihnen noch mehr Geld und Macht zuzuschustern, als sie schon haben.

Was ist eure Vorstellung von der Gesellschaft, für die ihr kämpft? Wie sehen eure Bemühungen aus, eure Utopien im Hier und Jetzt umzusetzen?

Wir kämpfen für eine unabhängige freie und demokratische Gesellschaft, basierend auf sozialer Gerechtigkeit, in der Frauen und Männer in jeder Hinsicht gleichberechtigt sind. Das ist ein sehr langer und schwieriger Weg. Es erfordert wichtige Aufgaben, Frauen in einer großen Bewegung mobilisieren und organisieren zu können. Doch wir glauben nicht, dass wir eine andere Möglichkeit haben, um diese Werte verteidigen und erreichen zu können.

Was bedeutet die Freiheit der Frau für eure Bewegung?

Die Freiheit der Frau bedeutet für uns die Teilnahme in jedem gesellschaftlichen Bereich, basierend auf Unabhängigkeit, Demokratie, Säkularismus und sozialer Gerechtigkeit. Diese Freiheit und Gleichberechtigung sind direkt mit Politik und Gesellschaft verbunden. Nur eine Gesellschaft frei von Besatzung und dem fundamentalistisch-misogynen Virus, in der Demokratie und soziale Gerechtigkeit realisiert werden können, kann die Ketten der Gewalt gegen Frauen brechen und der kompletten Freiheit und den Rechten der Frau entgegenkommen.

Als kurdische Frauenbewegung wissen wir, dass RAWA den Internationalismus als einen wichtigen Aspekt des Widerstandes und der Befreiung betrachtet. Frauen in Afghanistan sind oft auf die Straßen gegangen, um die Frauenrevolution in Rojava zu verteidigen. Was denkt ihr über den Frauenkampf in Rojava und allgemein in Kurdistan? Was können wir voneinander lernen?

Der Kampf und die Opfer der Löwinnen Kurdistans sind für uns eine Quelle der Inspiration und Kraft. Ihr Kampf gegen den IS und andere mittelalterliche Kriminelle hat uns viel gelehrt. Wir wissen, dass keine Kraft der Welt, auch nicht der IS und die internationalen Supermächte und Regionalstaaten, die ihn unterstützen, dem wahren Widerstand der Massen standhalten kann. Zum millionsten Mal sehen wir, dass kein Kampf ohne die Teilnahme von Frauen erfolgreich sein kann. Wir verstehen die Opfer, die wir leisten müssen, um an unsere Traumgesellschaft zu kommen. Wenn wir den Namen des IS in Afghanistan hören, assoziieren wir ihn sofort mit den resoluten und mutigen Frauen Kurdistans und nicht mit dem Terror, den er in unserer Heimat wüten lässt. Wir glauben, dass er bekämpft werden kann und dass er keine Chance gegen eine aufrichtige Frauenbewegung hat. Während wir selbstverständlich von diesen Dingen überzeugt sind, da wir selbst diesen Weg eingeschlagen haben, ist dieser Kampf ein lebendiges Zeichen für unsere Vorstellungen.

In Anbetracht der globalen Frauenfreiheitskämpfe – was ist der Weg in die Zukunft, damit wir gemeinsame Kämpfe gegen das Patriarchat und andere Systeme der Gewalt und Unterdrückung führen können?

RAWA empfindet internationale Solidarität mit unabhängigkeitssuchenden, freiheitsliebenden, demokratischen und progressiven Organisationen und Parteien als lebenswichtiger Teil unseres internen Kampfes. Unser Widerstand strömt mit dem Kampf des kurdischen Volkes zusammen, da die meisten unserer Feinde ähnlicher Natur sind. Wir kämpfen gegen Imperialismus und seine fundamentalistischen Söldner. In diesem Punkt müssen wir untereinander unsere Erfahrungen und Lehren austauschen, damit wir stärker durch diesen mühsamen Kampf gehen können.

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